Was wäre wenn…

Wie würde sich das anfühlen: Wenn Du die Chance zu mehr Leichtigkeit im Umgang mit Computer & Technik hättest? Verbunden mit einer höheren Lebensqualität. Nachhaltig. Und in der Folge schon bald Oasen für mehr Muße und Harmonie in Deinem Leben.

Wäre das nicht zauberhaft!?

Ich glaube fest an die Möglichkeit zur Veränderung. Wie das auch Dir gelingt? Hier kommen drei individuelle Tipps, mit denen Du sofort starten kannst.

I. Weniger ist mehr

Höher, schneller, weiter,…. Das ist der Takt, der uns vorgegeben wird. Und vorgelebt wird. Von der Gesellschaft, der Wirtschaft, der Politik, den Nachbarn,… bis hin zur Informationstechnologie, die uns einen rasend schnellen Wandel mit Computer & Technik serviert.

Müssen wir immer am Puls unseres Umfeldes mitschwingen?

Ich sage ganz klar: Nein! Nicht immer. Wir haben oft die Wahl, ob wir uns dem schnellen Takt eines Technik-Wettrüstens unterwerfen. Oder, ob wir bewusst einen anderen Weg gehen.

Mein erster Tipp für Dich: Frage Dich stets…
„Brauche ich das wirklich?“.

Sei es…

  • …ein weiteres Laptop
  • …die schnellere Internet-Verbindung
  • …den vielversprechenden Universal-Adapter
  • …eine zusätzliche Software für Deinen Computer
  • …die bahnbrechende Methode, von der alle schwärmen
  • …und vieles mehr


Frage Dich gezielt:

  • Für was brauche ich das?
  • Harmoniert die neue Methode/ das neue Werkzeug überhaupt mit meinen Bedürfnissen?
  • Benutze ich die geplante Neuerung wirklich regelmäßig?
  • Oder nur dieses eine Mal?

Wenn Du nur den geringsten Zweifel an der Notwendigkeit hast, dann brauchst Du es nicht!

Je öfter Du diesen Schritt gehst, umso mehr bewegst Du Dich in Richtung für ein befreites, selbstbestimmtes Leben mit weniger Ballast von unnötigen (technischen) Dingen.

II. Passwort mit Esprit

Wie wählst Du Deine Passwörter?

In der heutigen Zeit gar nicht mehr so einfach. Soll doch ein Passwort…

  • …möglichst komplex sein
  • …am besten eine Kombination aus Groß- und Kleinbuchstaben
  • …ebenso Ziffern und Sonderzeichen enthalten
  • Nicht zu vergessen: Je länger, desto sicherer. Acht Zeichen sollten es mindestens sein.

 

Mein zweiter Tipp für Dich:
Verknüpfe die Passwortwahl mit einem Deiner guten Vorsätze.

Dieser Tipp beinhaltet verschiedene Methoden. Zwei an der Zahl.

  1. Es gibt eine Eselsbrücke, wie Du Dir Deine Passwörter besser merken kannst. Insbesondere lange.
    Wähle einen Satz und verwende jeweils nur die Anfangsbuchstaben für das Passwort.
    Gut geeignet sind Sätze mit Zahlwörtern. Damit wird Deinem zukünftigen Passwort bereits mindestens eine Ziffer für mehr Sicherheit spendiert. Und mit den Satzzeichen (Punkt, Komma, Fragezeichen, usw.) hätten wir auch die Sonderzeichen abgedeckt. Vielleicht kanntest Du diesen Trick bereits!? Doch es geht noch weiter.
  2. Jetzt kommt der eigentliche Kern:
    Wähle einen Satz, der mit einem guten Vorsatz verbunden ist.
    So rufst Du bei jeder Eingabe vom Passwort Deinen guten Vorsatz ins Gedächtnis. Und der Weg zum Anfang des Umsetzens ist wesentlich kürzer geworden.

Nun haben wir alle Bausteine beisammen, die wir benötigen. Zeit für ein konkretes Beispiel. Nehmen wir an, Dein Vorsatz für das aktuelle Jahr ist:

2018 esse ich täglich mindestens 1 Apfel!

Aus diesem Satz wird dann Dein ganz individuelles Passwort:
2eitm1A!

Verwende für Dein Passwort lediglich die Anfangsbuchstaben eines jeden Wortes, bzw. der Zahlen. Also die 2 für 2018, das e von esse, usw. Ganz einfach, oder!? Und darüber hinaus sicher, und sehr beflügelnd für Deine Vorhaben.

Noch ein Tipp am Rande: Achte beim Bilden des Satzes auf die SMART-Regel! SMART ist eine Abkürzung für: Spezifisch. Messbar. Attraktiv. Realistisch. Terminiert. Näher beschrieben ist die SMART-Regel in diesem Wikipedia-Artikel.

Hast Du bei dem Beispiel gedanklich die einzelnen Punkte der SMART-Regel überprüft? Für das konstruierte Passwort ist jeder Punkt erfüllt.

Besonders das A für Attraktiv ist natürlich für jede Person unterschiedlich. Was für den einen die gesunde Ernährung ist, bedeutet für den anderen der gesellige Abend mit den besten Freundinnen, oder der regelmäßige Besuch einer Wellness-Oase mit Verwöhnprogramm.

III. Achtsamkeit: Der Mensch im Mittelpunkt

Immer häufiger stelle ich fest, dass bei der Kommunikation die Technik in den Fokus rückt. Und ich spreche jetzt nicht von Telefonaten, Videokonferenzen, oder Chats, bei dem die Technik notwendig ist, um größere Distanzen zu überwinden. Und somit sinnvolles Mittel zum Zweck ist.

Nein.

Ich denke viel mehr an gesellige Verabredungen wie beispielsweise ein gemeinsames Essen. Zu diesen Anlässen beobachte ich vermehrt, wie ein Smartphone wichtiger wird, wie die andere(n) Person(en) am Tisch. Ist Dir das auch schon mal aufgefallen?

Persönlich empfinde ich das als sehr respektlos gegenüber den anderen.

Schließlich haben sie sich hier und jetzt für ein persönliches Miteinander Zeit genommen haben. Der Dialog findet dann nicht mehr zwischen Menschen, sondern zwischen Mensch und Technik statt. Und dabei spielt es keine Rolle, ob der Dialog mit dem digitalen Terminkalender, oder einer Person außerhalb des Raumes vonstatten geht. Steigerungen der Nicht-Präsenz sind natürlich immer möglich: Zum Beispiel der Austausch mit Personen, die am selben Tisch verweilen – über einen Chat von sozialen Netzwerken! Das krönt meines Erachtens das Trauerspiel unserer „schönen, neuen (digitalen) Welt“.

Wie steht dieses Verhalten im Einklang mit Wertschätzung?

Was kannst Du tun, um wieder den Menschen in einen wertschätzenden Mittelpunkt zu rücken?

  • Sei achtsam
  • Sei präsent für die Person(en), die wegen Dir hier sind

Was können wir alle tun? Vielleicht bei solchen Anlässen wie zuvor beschrieben einfach mal das Smartphone zuhause lassen? Meine Meinung: Man muss nicht überall erreichbar sein! Sich sozusagen zum Sklaven der Technik machen. Und ich frage mich in solchen Momenten:

Was kann wichtiger sein, als die Person gegenüber?

Der wöchentliche Newsletter einer neuen Reiseofferte, der durch einen nicht überhörbaren Signalton das verbundene Gespräch mit der besten Freundin stört? Und anschließend – bewusst oder unbewusst – Deine Aufmerksamkeit erfordert. Sicherlich nicht!

So oft als möglich gehe ich mit gutem Beispiel voran: Sämtliche technische Geräte, die ein harmonisches Miteinander stören könnten, bleiben in der Tasche. Sofern ich diese Geräte überhaupt mitführe. Beispielsweise achte ich bei dem Smartphone stets im Vorfeld darauf, das lautlose Profil zu aktivieren. Gelingt mir zwar nicht immer – jedoch meistens… 😉 Das ist mein Beitrag, meinem Gegenüber in wertschätzender Art und Weise die volle Aufmerksamkeit zu schenken. Im Hier und Jetzt.

Mein dritter Tipp für Dich:
Sei achtsam und wertschätze Dein Gegenüber mit Deiner Präsenz.

Fazit

Das waren drei Tipps für einen leichten Umgang mit Computer & Technik, die zu mehr Muße und Harmonie im Leben führen. Ich bin überzeugt, dass wir durch das beschriebene Handeln einen Beitrag für eine bessere Gesellschaft leisten. Nachhaltig. Wenn diejenigen von uns, die solche Verhaltensweisen in ihren Alltag integrieren – im Kleinen als leuchtendes Vorbild nach Außen strahlen. Und damit im Großen Spuren hinterlassen. Hin zu einer Gesellschaft, die sich auf die wirklich wichtigen Werte im Leben besinnt.

Im Dialog

Wie sind Deine Erfahrungen mit einem achtsamen Umgang mit Technik?

Was tust Du, um Dein harmonisches Umfeld (auch zu Dir selbst) mit mehr Qualität und Nachhaltigkeit zu stärken?

Schreibe einen Kommentar. Ich würde mich unglaublich freuen von Dir zu lesen.